Bergbaulandschaften im Naturparkgebiet

Über mindestens 800 Jahre hinweg veränderte der Mensch die Landschaft unseres Naturparks. Neben der Land- und Forstwirtschaft spielte hierbei der Bergbau eine entscheidende Rolle. Mehrere Jahrhunderte lang wurden Erze wie Silber, Zinn, Arsen, Blei, Eisen, Kobalt, Nickel, Uran und Zink abgebaut, verhüttet und vielfach auch weiter verarbeitet. Zusätzlich gewann man nichtmetallische Rohstoffe wie Kalk, Kaolin, Ton und verschiedene Gesteinsarten als Baustoffe.


Seit dieser Zeit blieb hier im Naturpark sprichwörtlich kein Stein auf dem anderen liegen. Mit Stollen, Halden, Steinbrüchen, Stauanlagen, Gräben und Pingen prägt der Bergbau an vielen Orten noch heute das Landschaftsbild. Die unzähligen, jetzt meist ungenutzten, Zeugen des Bergbaues über und unter der Erdoberfläche haben inzwischen eine ganz andere Bedeutung bekommen. Sie bieten wertvolle Lebensräume für viele Pflanzen und Tiere.